Zimmermann
Seminare & Fortbildungen

Fortbildungen für Pflegekräfte

Der rasante Wandel im Gesundheitswesen stellt die Pflege vor die Herausforderung immer auf dem aktuellen Wissensstand zu sein. Lebenslanges Lernen ist Teil dieser Entwicklung, deshalb bieten wir Fortbildungen für Pflegefachkräfte und - helfer an. Durch die Teilnahme gewinnen Sie nicht nur an Wissen, sondern werden zu einem Herzstück eines jeden Unternehmens.

Jeder Teilnehmer bekommt im Nachgang einer Veranstaltung ein Zertifikat zugestellt.

Weitere Informationen zu den Fortbildungsthemen sehen Sie in der Fortbildungsbroschüre hier.

Sollten Sie Fragen zu einem speziellen Themengebiet auftauchen, Interesse an einem anderen Thema haben oder wollen Sie einen Termin vereinbaren, kontaktieren Sie uns gerne.
 
Telefon: 09421/8007-480
E-Mail: schulungsorganisation@zimmermann-vital.de

Wundversorgung

Dekubitusprophylaxe in der Pflege

Die Entstehung eines Dekubitus gehört zu den größten Herausforderungen im pflegerischen Alltag mit bewegungseingeschränkten Personen. Wichtig ist somit eine frühzeitige Erkennung des Dekubitusrisikos.

 

InhalteWundpflege Prävention

  • Was ist ein Dekubitus und welche Kategorien gibt es
  • Anatomie und Physiologie der Haut
  • Auswahl der Hilfsmittel
  • Dokumentation eines Dekubitus und rechtliche Folgen

Ziele

  • Einschätzen von Dekubitus
  • Kennen des Unterschieds von Dekubitus und einer feuchten Wunde
  • Anwenden der Hilfsmittel zur Dekubitusprophylaxe
Expertenstandard Pflege von Menschen mit chronischen Wunden

Ohne Kenntnisse über die Grunderkrankung des Patienten kann man trotz bester therapeutischer Ansätze alles verschlimmern. In der Fortbildung "Expertenstandard Pflege von Menschen mit chronischen Wunden" werden deshalb die häufigsten Ursachen von chronischen Wunden vermittelt.

 

Inhaltechronische Wunden

  • Arten der chronischen Wunden: Dekubitus, Ulcus cruris, diabetischer Fußulcus
  • Pflegerische interventionen bei chronischen Wunden
  • Instrumente zur Erfassung der Lebensqualität

Ziele

  • Überblick über die Arten von chronischen Wunden
  • Beurteilung und Dokumentation
  • Sie können den Betroffenen beratend zur Seite stehen
Grundlagen der Wundversorgung und Wundbeurteilung

Die chronische Wunde - eine „never ending story". Die Versorgung dieser Wunden stellt sich oft als schwierig und langwierig heraus. Wenn man die grundlagen der Wundversorgung verstanden hat, kann man mit den verschiedensten Wundmaterialien bessere Erfolge in der Wundheilung erzielen.

 

WundversorgungInhalte

  • Anatomie und Physiologie der Haut
  • Wundphasen
  • Vorstellung verschiedener Wundauflagen
  • Anforderungen der sachgerechten Dokumentation

Ziele

  • Sie können Abläufe zuordnen, die während der Wundheilung eine Rolle spielen
  • Wundversorgung korrekt dokumentieren
  • Wundversorgung durchführen unter Berücksichtigung aller wichtigen Aspekte

Schmerzmanagement

Schmerzmanagement bei akutem Schmerz

Akuter Schmerz ist ein unangenehmes Ereignis, der das Leben des Betroffenen sehr beeinträchtigen kann. Der Schmerz muss jedoch nicht immer ein Gegner sein. Er hat eine Warnfunktion und signalisiert uns, dass im Körper etwas nicht stimmt.

 

Inhalte

  • Risikoeinschätzung der Schmerzsituation und dazu geeignete Instrumente
  • Grundlagen der Schmerztherapie
  • Alternativen zu medikamentöser Therapie

Ziele

  • Wissen wie Schmerz entsteht
  • Unterscheidung von akutem und chronischem Schmerz
  • Kennen der Möglichkeiten Schmerzen zu lindern
Schmerzmanagement bei chronischen Schmerzen

Manchmal sind die Ursachen der Schmerzentstehung schwer zu finden, das kann für Betroffene und deren Angehörige belastend sein. Der chronische Schmerz ist ein ständiger Begleiter, der das tägliche Leben stark beeinflusst.

 

Inhaltechronische Schmerzen
  • Definition von chronischen Schmerzen
  • Total Pain
  • Physiologie und Psychologie der Chronifizierung
  • Grundlagen medikamentöser und nicht-medikamentöser Therapie
  • Palliative Versorgung

Ziele

  • Unterscheidung von akuten und chronischen Schmerzen
  • Möglichkeiten der Schmerzlinderung kennen
  • Wissen über Zusammenarbeit eines multiprofessionellen Teams

Mobilität

Sturzprophylaxe

Jeder Mensch, der sich bewegt, trägt das Risiko in sich, zu stürzen, sei es durch Unachtsamkeit oder bei einer sportlichen Betätigung. Über dieses alltägliche Risiko hinaus gibt es aber Stürze, deren Ursache im Verlust der Fähigkeit liegt, einen Sturz zu vermeiden. Durch gezielte Sturzprophylaxe ist es möglich eine sichere Mobilität des Patienten zu erhalten bzw. wieder herzustellen.

 

InhalteSturz Prophylaxe

  • Vorstellung der Risikofaktoren
  • Auswahl geeigneter Hilfsmittel für Sturzprophylaxe
  • Kraft und Balancetraining
  • Rechtliche Grundlagen der Dokumentation

Ziele

  • Wissen über Faktoren, die bei der Sturzentstehung eine Rolle spielen
  • Auswählen von geeigneten Maßnahmen zur Prophylaxe
  • Entsprechenden Maßnahmenplan erstellen
Umlagerungs- und Transfertechniken

Die Bewegungsfähikeit hat für die Gesundheit eines Menschen große Bedeutung. Mangelnde Bewegung erhöht das Risiko für Folgeschäden wie z.B. Kontrakturen. Bei der Dekubitusprophylaxe spielt eine regelmäßige Positionierung von immobilen Pflegebedürftigen eine Rolle. Die Lagerung ist eine schwere körperliche Arbeit. Zur eigenen Gesundheitserhaltung ist dabei das rückenschonende Arbeiten sehr wichtig. Unter zeitlichem Druck fallen viele Pfelegekräfte schnell wieder in das ungesunde Bewegungsmuster zurück.

 

Inhalte

  • Der Pflegealltag - rückengerecht arbeiten
  • Arbeitsplatzgestaltung
  • Vorstellung von Lagerungstechniken
  • Einsatz von Hilfmitteln

Ziele

  • Lagerungstechniken korrekt anwenden
  • Rückenschonendes Arbeiten
Erhaltung und Förderung der Mobilität

Bewegung und Mobilität sind die grundlegenden Voraussetzungen für den Erhalt der Selbstständigkeit. Somit ist systematische Förderung von Mobilität als zentrales Ziel pflegerischer Professionalität verankert.

 

Inhalte

  • Bedeutung von Bewegung im Alltag
  • Edukation der Betroffenen und Angehörigen
  • Grundlagen der Dokumentation

Ziele

  • Sachgerechte Umsetzung der Hilfmittel zur Förderung von Mobilität
  • Beratungskompetenzen

Ernährung

Ernährungsmanagement

Essen ist ein Grundbedürfnis jedes Menschen. Es ist mit viel Genuss und Erinnerungen verbunden - ein Teil des sozialen Lebens. Mit dem Alter ändern sich jedoch unsere Gewohnheiten. Geschmack- und Geruchssinn reduzieren sich. Durst- und Hungergefühl werden immer weniger. Auch Krankheiten führen dazu, dass die Bedürfnisse und Gewohnheiten sich ändern.

 

InhalteErnährungsmanagement

  • Ursachen der Mangelernährung
  • Maßnahmen zur Vorbeugung von Mangelernährung
  • Grundlagen enteraler Ernährung, sowie Trinknahrung
  • Screeninginstrumente

Ziele

  • Mangelernährung erkennen und vorbeugen
  • Berechnen des Grundumsatzes und Energiebedarfes
  • Anpassen der Ernährungs- und Flüssigkeitsgabe an die Bedürfnisse
Schluckstörungen

Durch das Schlucken führen wir unserem Körper Flüssigkeiten und Nahrung zu. Es ist ein komplexer Vorgang, der bis zu 1500-mal am Tag durchgeführt wird.  Eine Schluckstörung kann die Lebensqualität massiv beeinträchtigen, sowie gefährliche, Komplikationen verursachen.

Pflegekräfte und Angehörige von Betroffenen müssen sich täglich mit dieser Situation auseinandersetzen. Es herrscht viel Unsicherheit im Ungang mit schluckgestörten Patienten.

 

InhalteSchluckstörung

  • Anatomie und Physiologie des Schluckvorgangs
  • Ursachen und Symptome der Dysphagie
  • Übungen bei Schluckstörungen
  • Pflegerischer Umgang mit Schluckstörungen
  • Aspiration

Ziele

  • Schluckstörungen erkennen
  • Anpassen der Ernährung und Flüssigkeitsgabe an die Bedürfnisse

Weitere Schulungen

Kontinenzförderung

Ein häufiges Problem im Bereich der Versorgung von pflegebedürftigen Personen ist die Harninkontinenz. Zu Beginn häufig nur die Tröpfcheninkontinenz, bei der die Versorgung mit einfachen Einlagen aus den Drogeriemärkten durchaus ausreichend ist. Später dann die komplette Inkontinenz, sowohl von Stuhlgang als auch von Urin. Inkontinenz ist häufig ein sensibles Thema, welches zu einer persönlichen Belastung führen kann.

 

InhalteKontinenz

  • Anatomie nd Physiologie des Harnsystems
  • Inkontinenzprofile
  • Hilfsmittel
  • Maßnahmen zur Kontinezförderung
Diabetes mellitus

Wer an Diabetes leidet, sollte nicht nur in der Lage sein Medikamente richtig einzunehmen oder Insulin zu spritzen, sondern man sollte auch in der Lage sein Folgeerkrankungen vorzubeugen, wie beispielsweise eine Polyneuropathie oder einen diabetischen Fuß.

 

Inhalte

  • Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten bei Diabetes
  • Therapiemöglichkeiten
  • Ernährungsberatung
  • Präventionsmaßnahmen

Ziele

  • Sie kenen Unterschiede zwischen Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2
  • Beratungskompetenzen
  • Kennen der Standards zu BZ-Messung und Insulingabe
Portversorgung

Noch vor einigen Jahren war der Port in der ambulanten Versorgung noch ein Exot. Mittlerweile erhält die parenterale Nahrungsversorgung einen immer größeren Einzug in die ambulante Versorgung von schwerstkranken Personen zu Hause oder in den Pflegeheimen und gehört zum Alltag.

 

Inhalte

  • Anatomische Begebenheiten
  • Aufbau eines Portsystems
  • Beobachtung von Auffälligkeiten
  • Möglichkeiten der Risikoeinschätzung/Komplikationen
  • Pflege bei implantiertem Portsystem mit Portnadel/Portpunktion

Ziele

  • Überblick über die Portversorgung
  • Sicherheit beim Umgang mit Portversorgung
Freiheitsentziehende Maßnahmen

Freiheitsentzeihende Maßnahmen stellen ein ernstes problem für Pflegeeinrichtungen, für rechtliche Betreuer und auch für die Angehörigen der Betroffenen dar. Oft herrscht Unsicherheit welche Maßnahmen genehmigungspflichtig sind und welche nicht.

 

InhalteFreiheitsentziehende Maßnahmen

  • Unterschiedliche Arten der freiheitsentziehenden Maßnahmen
  • Genehmigungspflicht durch das Gericht
  • Rechtliche Grundlagen einer Genehmigungsprüfung
  • Alternativen

Ziele

  • Entscheidungs- und Handlungskompetenzen zur Vermeidung freiheitsentziehender Maßnahmen
  • Argumentationshilfen zur Vermeidung freiheitsnetziehender Maßnahmen
Demenz

Eine Demenzerkrankung geht mit Veränderungen in den bereichen Kommunikation, Interaktion und auch Beziehungsgestaltung einher. Um mit dem krankheitsbild umgehen zu können, den besonderen Bedürfnissen gerecht zu werden, aber auch um sich selbst vor Überforderung zu schützen, sind grundlegende Krankheitskenntnisse unverzichtbar.

 

InhalteDemenz

  • Das Krankheitsbild (Was ist Demenz? Was ist Alzheimer?)
  • Ursachen, Diagnostik und Behandlung
  • Umgang mit Demenzkranken
  • Bindung und Beziehung

Ziele

  • Verständnis für Pflege mit personenzentrierter Haltung
  • Fachgerechte und individuelle Umsetzung des Expertenstandards

Unsere Workshops

Notfallsituationen in der Pflege

Jeder Mensch ist zur Hilfeleistung bei Unglücks- und Notfällen verpflichtet bis der Rettungsdienst oder Notarzt eintrifft. Diese Fortbildung soll zeigen, wie man die Situation richtig erkennen und sachkundig agieren kann.

 

Inhalte

  • Gesetzliche Lage
  • Häufige Notfallsituationen in der Altenpflege
  • Ermittlung der Vitalwerte
  • Üben der stabilen Seitenlage
  • Zeigen von Verbandstechniken nach Situation und Verletzungsart
Stomaversorgung

Über Stoma spricht man nicht gerne. Das Thema ist für Betroffene sehr belastend, denn sie müssen sich mit den Veränderungen Ihres Körperbildes auseinandersetzen. In der Versorgung hat sich jedoch viel getan, sodass Stomaträger ein normales Leben führen können. Neben der Verbesserung der postoperativen Versorgungsmöglichkeiten hat sich in der Medizin (Operationstechnik, Dauer der Anlage, etc.) ein Wandel vollzogen.

 

Inhalte

  • Anatomie und Physiologie
  • Arten der Stoma
  • Indikationen
  • Stomaversorgungsmaterialien
  • Patientendukation
  • Praktische Übungen am Modell
  • Produktpräsentation
  • Erfahrungsaustausch
Kompressionsverband

In der Behandlung von venösen Unterschenkelgeschwüren ist die Kompression die wichtigste Therapiekomponente. Sie reduziert Ödeme und Schmerzen, verbessert die venöse Beinpumpe und bessert die Mikrozirkulation.

 

Inhalte

  • Physiologie der Venen
  • Krankheitsbilder
  • Indikationen für einen Kompressionsverband
  • Kompressionsbinden (Arten und Klassen)
  • Patientedukation
  • Zeigen und Üben verschiedener Anlegetechniken
  • Tipps und Tricks bei Wundversorgung in Verbindung mit Kompressionstherapie
Tracheostomaversorgung

Eine Tracheostomie wird zur Belastung im Alltag. Es verändern sich grundlegende Dinge im Leben, wie die Nahrungsaufnahme, der Geruchsinn und das Atmen. Die Pflege leistet einen wichtigen Beitrag diese Veränderungen zu akzeptieren. Der Teilnehmer soll nach dem Seminar eine Übersicht über die Hilfsmittel der Tracheotomie und die Versorgungsmöglichkeiten bekommen haben.

 

InhalteKanüle Tracheostoma

  • Anatomie und Physiologie
  • Arten der Stoma
  • Indikationen
  • Stomaversorgungsmaterialien
  • Patientendukation
  • Praktische Übungen am Modell
  • Produktpräsentation
  • Erfahrungsaustausch