Zimmermann
Seminare & Fortbildungen

Seminare

Gehschulseminar für Prothesenträger

Die Orthopädie-Techniker der Firma ZIMMERMANN veranstalteten für die Fachkräfte der Asklepios-Klinik in Schaufling ein Gehschulseminar speziell für Prothesenträger. Referent Peter Slijkhuis von der Firma Össur vermittelte wertvolles Wissen für die gesunderhaltende Rehabilitation von Patienten von der Prothesenanpassung bis zum Training mit den Anwendern.
Neben theoretischen Grundlagen der Physiotherapie bei Amputierten der unteren Extremitäten veranschaulichte ein nachfolgender Workshop mit Betroffenen die Umsetzung in der Praxis. So wurde das Gehen in der Ebene genauso geübt wie schwierigere Herausforderungen wie Treppen und Schrägen, die durch den Einsatz individueller bionischer Passteile der Firma Össur gemeistert werden können.
Einige Eindrücke des Seminars sehen Sie hier:

Neuro-Orthetik-Seminar

Besonderen Schwerpunkt legen die Orthopädie-Techniker von ZIMMERMANN auf die Versorgung von Patienten mit neurologischen Erkrankungen. Im Vordergrund steht dabei die Unterstützung des Behandlkungsteams bei der Durchführung der funktionsorientierten Therapie. Ziel ist es u.a., die Mobilität und damit verbunden die Motivation des Patienten möglichst rasch wiederherzustellen, diesen erfolgreich zu rehabilitieren und wieder in den Alltag zu integrieren.

Das Seminar mit dem Therapeuten Jos Deckers beinhaltete eine systematische Patientenbeurteilung, eine Gangsanalyse, die dazu individuelle Erstellung einer Therapie sowie die Auswahl der geeigneten Hilfsmittel.

Insbesondere das neuartige Fußhebersystem der Fa. Bioness sowie die Safo-Orthesen der Fa. Romedis wurden im integrierten Workshop in der Praxis geprüft und beurteilt.

Weitere Eindrücke sehen Sie hier: 

Fortbildungen für Pflegefachkräfte

Speziell für Pflegefachkräfte bieten wir neben unseren Abendveranstaltungen regelmäßige Fortbildungen im Bereich HomeCare an.

Unseren Fortbildungskalender können Sie als pdf-Dokument downloaden; weitere Informationen zu den Fortbildungsthemen sehen Sie unten.

Auffrischung: Erste Hilfe im Altenheim

Nähere Informationen dazu folgen in Kürze!

Grundlagen der Stomatherapie

Das Stoma, immer noch eine Erkrankung über die man nicht gerne spricht. Dabei hat sich in der Versorgung viel getan, so dass viele Stomaträger ein normales Leben führen können. Neben der Verbesserung der postoperativen Versorgungsmöglichkeiten hat sich aber auch in der Medizin (Operationstechnik, Dauer der Anlage, etc.) ein Wandel vollzogen, so dass die Zahl der dauerhaften Stomaanlagen zurückgegangen ist. Aber gerade bei den kurzzeitigen Stomaträgern kommt es vermehrt dazu, dass sich diese mit Ihrer Situation nicht auseinandersetzen wollen und Hilfe bei der Versorgung benötigen.

Das Seminar richtet sich an alle Personen, die sich über die Grundlagen der Stomaversorgung informieren wollen. Neben den unterschiedlichen Arten von Stomas wird auch auf die verschiedenen Versorgungssysteme eingegangen. Der Teilnehmer soll nach dem Seminar die Unterschiede zwischen einem Colostoma, einem Iliostoma oder einem Urostoma kennen und verstehen, dass jedes unterschiedliche Stoma eine andere Versorgungsart benötigt.

Im Nachgang zum Seminar werden wir den Teilnehmern eine Bescheinigung zukommen lassen.

Grundlagen der Wundversorgung

Die chronische Wunde - eine „never ending story", eine Erkrankung, mit der sich viele Firmen beschäftigen und für die es laufend Veränderungen in den Verbandsmaterialien gibt. Aber zu jeder Therapie gibt es Grundlagen. Wenn man die grundlegenden Abläufe verstanden hat, kann man mit den verschiedenen Wundmaterialien besser umgehen. Diese Grundlagen sollen in dem Basisseminar den Teilnehmern vermittelt werden.

Das Seminar richtet sich an alle Personen, die sich mit dem Themenkomplex  „Wunden" intensiver auseinander setzen wollen.

Hier wird als Basis zunächst die Anatomie und Physiologie der Haut als wichtigstes Organ bei chronischen Wunden wiederholt. Anschließend wird besonders auf die allgemeine und spezielle Pathologie und Physiologie von Wunden eingegangen. Im Rahmen der Fortbildung werden natürlich auch Wundmaterialen erwähnt, die Behandlung von Wunden sind aber sicher nicht der Focus dieses Basisseminars.

Der Teilnehmer soll nach dem Seminar die Anatomie der Haut und deren Zusammenhang mit der Entstehung und Behandlung von Wunden verstehen. Desweiteren soll er die Abläufe, die während der Wundheilung eine Rolle spielen, zuordnen können und die Abläufe der Wundheilung in den Heilungsverlauf einordnen können.

Im Nachgang zum Seminar werden wir den Teilnehmern eine Bescheinigung zukommen lassen.

Moderne Wundmaterialien

Wundmaterialien gibt es eigentlich wie Sand am Meer. Jeder Hersteller glaubt, nur seine Produkte sind die einzigen Heilsbringer. Im Rahmen des Seminars sollen die verschiedenen Wundmaterialien vorgestellt werden. Im Allgemeinen lassen sich die verschiedenen Materialien in unterschiedliche Gruppen einteilen. Die grundlegenden Unterschiede dieser Produktgruppen werden aufgezeigt. Hieraus ergibt sich dann die Anwendung, und es schließen sich bestimmte Indikationen aus. Wir wollen ein Grundverständnis über die Produktarten vermitteln. Kein Fokus stellen wir auf die Vorstellung aller Produkte, da dieses den Rahmen sprengen würde und wir nicht glauben, dass es die Wundtherapie mit dem „einzig wahren" Wundmaterial gibt, sondern die richtige Mischung den Erfolg ausmacht 

Der Teilnehmer soll nach dem Seminar einen Überblick über die verschiedenen Wundmaterialien bekommen und die Anwendung beurteilen können.

Im Nachgang zum Seminar werden wir den Teilnehmern eine Bescheinigung zukommen lassen.

Die chronische Wunde

Ohne eine Kenntnis der Grunderkrankung kann man trotz der besten therapeutischen Ansätze alles verschlimmern. Getreu nach diesem Grundsatz soll im Rahmen dieses Seminar die Grundlagen zu den häufigsten Ursachen von chronischen Wunden vermittelt werden. Im Rahmen dessen geht es um eine Übersicht über den Ulcus cruris und den Dekubitus. Dabei wird unter anderem auf die Häufigkeit, die Entstehung und die Einteilung eingegangen. Falls es besondere Therapieansätze gibt, werden diese kurz erläutert, wobei diese nicht im Vordergrund stehen.

Der Teilnehmer soll nach dem Seminar einen Überblick über die verschiedenen Arten von chronischen Wunden haben und wissen, wie man diese beurteilt und dokumentiert. Ferner soll  er einen Überblick über die aktuellen Versorgungsmöglichkeiten im Rahmen der modernen Wundversorgung bekommen. 

Im Nachgang zum Seminar werden wir den Teilnehmern eine Bescheinigung zukommen lassen.

Wundbeurteilung

Aufgrund der zunehmenden „Verrechtlichung" unserer Gesellschaft wird die Dokumentation von Handlungen oder Situationen immer wichtiger wird. Die Dokumentation besonders im Bereich der Wunde kann nur so gut sein, wie die Beurteilung ist. Gleichzeitig fußt die Therapie jeder Wunde auf der Einschätzung (Beurteilung) der Situation durch den Behandelnden. Um die Kontinuität der Therapie sicherzustellen, ist eine vereinheitlichte und umfassende Beurteilung notwendig.

Das Seminar richtet sich an alle Personen, die sich informieren wollen, wie man eine Wundbeurteilung durchführen kann. Im Rahmen des Seminars werden die verschiedenen Aspekte, die bei der Wundbeurteilung eine Rolle spielen, vorgestellt und eine Möglichkeit aufgezeigt, wie man eine Wunde beurteilt. Neben dem theoretischen Wissen soll an einem Beispiel auch eine konkrete Beurteilung einer chronischen Wunde erarbeitet werden. Der Teilnehmer soll nach dem Seminar in der Lage sein eine Wundbeurteilung unter Berücksichtigung aller wichtigen Aspekte durchführen können.

Der Kompressionsverband

Die Kompression stellt vermutlich bereit seit Jahrtausenden die Therapie von Erkrankungen der Beine - insbesondere der chronisch venösen Insuffizienz - dar. Auch heute noch ist die korrekte Kompression, von distal nach proximal, also herzwärts, eine wichtige Säule in der Behandlung des Ulcus cruris venosum. Im Bereich der Praxis besteht aber vielfach die Angst, beim Anlegen des Verbandes Fehler - zu wenig/zu viel Druck - zu machen.

Der Teilnehmer soll in diesem Seminar einen Einblick in die Indikation, Wirkungsweise und Grundlagen der Anlagetechnik des Kompressionsverbandes erhalten. Desweiteren wird das Anlegen des Kompressionsverbandes mit Hilfe eines Drucksensors, der die Höhe des Kompressionsdrucks misst, geübt.

enterale Ernährung

Nicht erst seit der Veröffentlichung des Medizinischen Dienstes der Spitzenverbände der Krankenkassen e.V. (MDS) zur enteralen Ernährung sind grundlegende Kenntnisse zu der Thematik „enterale Ernährung" wichtig. Wie aktuell dieses Thema ist, zeigt sich an dem neuen Expertenstandard zur Ernährung, der sich zwar nicht ausschließlich mit der enteralen Ernährung beschäftigt, aber das Thema Ernährung in den Vordergrund stellt.

Das Seminar richtet sich an alle Personen, die sich über die Grundlagen der enteralen Ernährungstherapie informieren wollen. Neben der Physiologie der Ernährung wird auch auf die Zusammensetzung einer ausgewogenen Ernährung eingegangen.

Die Teilnehmer sollen nach dem Seminar mit den Begriffen wie Grundumsatz, Aktivitätsfaktor, Flüssigkeitsbedarf, etc. umgehen können. Ferner sollen Sie in der Lage sein, eventuell selbstständig den Nahrungsbedarf von einem betreuten Bewohner oder Patienten zu berechnen.

Im Nachgang zum Seminar werden wir den Teilnehmern eine Bescheinigung zukommen lassen.

Harninkontinenz

Ein häufiges Problem im Bereich der Versorgung von pflegebedürftigen Personen ist die Harninkontinenz. Zu Beginn häufig nur die Tröpfcheninkontinenz, bei der die Versorgung mit einfachen Einlagen aus den Drogeriemärkten durchaus ausreichend ist, später dann die komplette Inkontinenz, sowohl von Stuhlgang als auch von Urin. Hier ist auch nicht jedes Produkt gleich, bzw. gilt nicht „viel hilft viel". Denn je saugstärker die Produkte sind, desto größer sind sie und desto unbequemer. In dem Seminar soll den Teilnehmern ein Überblick über die Ursachen der Harninkontinenz gegeben werden. Ferner sollen die verschiedenen Hilfsmittel vorgestellt werden, besonders aus dem Bereich der aufsaugenden Inkontinenz.

Der Teilnehmer soll nach dem Seminar die verschiedenen Formen der Inkontinenz und die verschiedenen Versorgungsmöglichkeiten kennen. Er soll ein Grundverständnis vermittelt bekommen, wie die Inkontinenzprodukte funktionieren, um eventuelle Fehler bei der Anwendung beurteilen zu können.

Im Nachgang zum Seminar werden wir den Teilnehmern eine Bescheinigung zukommen lassen.

Schluckstörungen, Dysphagie

Schluckstörungen - eine unterschätzte Problematik bei älteren Menschen. Häufig verbunden mit einer Mangelernährung oder einer zu geringen Flüssigkeitsaufnahme. Mit dem Seminar wollen wir für das Thema sensibilisieren. Sicherlich stimmt es, dass man im Bereich der Altenpflege selten therapeutisch helfen kann, da man hier speziell geschult sein sollte. Nur können bereits kleine Dinge der Pflegeperson oder dem Bewohner die Nahrungsaufnahme erleichtern. Neben der Anatomie und Physiologie sollen im Rahmen des Seminars Hinweise gegeben werden, wie man mit einfachen Methoden schon erste Hinweise bekommen kann, ob eine Schluckstörung vorliegt. Gleichzeitig wollen wir den Teilnehmern zeigen, wie man mit kleinen Veränderungen bei der Nahrungsgabe bei Personen mit Schluckstörungen diese bei der Nahrungsaufnahme unterstützt.

Der Teilnehmer soll nach dem Seminar in der Lage sein, Schluckstörungen zu erkennen und einfache Maßnahme zu ergreifen, die den Betroffenen in der Nahrungsaufnahme unterstützen.

Im Nachgang zum Seminar werden wir den Teilnehmern eine Bescheinigung zukommen lassen.

Diabetes mellitus

Eine Volkserkrankung. Der Umgang mit den Hilfsmitteln ist sicherlich ein alltägliches Brot für Gesundheitspfleger und Altenpfleger, aber die Ursachen und Hintergründe sind häufig aufgrund der vielen anderen Aufgaben in Vergessenheit geraten. Im Rahmen des Seminars soll den Teilnehmern noch einmal die Theorie zur Erkrankung Diabetes Mellitus vermittelt werden. Neben den Einteilungen werden auch die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten besprochen und deren Unterschiede erklärt. Im Vordergrund stehen die theoretischen Grundlagen und nicht die praktische Umsetzung.

Der Teilnehmer soll nach dem Seminar nochmals eine Übersicht über die Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten des Diabetes mellitus bekommen haben. 

Im Nachgang zum Seminar werden wir den Teilnehmern eine Bescheinigung zukommen lassen.

Portversorgung

Vor 10 Jahren war der Port in der ambulanten Versorgung noch ein Exot. Mittlerweile erhält die parenterale Nahrungsversorgung einen immer größeren Einzug in die ambulante Versorgung von schwerstkranken Personen zu Hause oder in den Pflegeheimen. Durch die Lage des Ports besteht immer noch ein gewisse Unsicherheit und Angst in der Versorgung.

Das Seminar richtet sich an alle Personen, die sich über die Portversorgung informieren wollen.  Neben  einer kurzen Einführung zum Thema Port werden die verschiedenen Hilfsmittel zur Versorgung vorgestellt und das Vorgehen beim Wechsel des Verbands oder der Portnadel besprochen.

Der Teilnehmer soll nach dem Seminar ein Basiswissen zum Thema Port bekommen haben. 

Im Nachgang zum Seminar werden wir den Teilnehmern eine Bescheinigung zukommen lassen.

Tracheostomie

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen im Gesundheitswesen wird die Versorgung von tracheotomierten Patienten eine immer wichtigere Rolle im Bereich der ambulanten oder stationären Pflege spielen. Während im ambulanten Bereich sicherlich der Wunsch der Menschen, so lange wie möglich in einer gewohnten Umgebung zu leben, eine wichtige Rolle spielt, ist es im Bereich der stationären Altenpflege die Verlagerung der Schweregrade der Bewohner.

Neben der Anatomie werden Indikationen und das Vorgehen bei der Durchführung der Tracheotomie erläutert, um den Teilnehmern das notwendige Hintergrundwissen zu vermitteln. Im Weiteren werden die verschiedenen Hilfsmittel vorgestellt und deren Unterschiede erklärt, bevor ausführlich auf den Wechsel einer Trachealkanüle eingegangen wird. Im Vordergrund steht hierbei die Vermittlung des Ablaufs - welche Hilfsmittel werden benötigt, welche Vorbereitungen sind zu treffen. Gerne kann an einem Modell geübt werden. Zum Abschluss wird dann auch auf das Absaugen eines tracheotomierten Patienten eingegangen und was dabei zu beachten ist.

Der Teilnehmer soll nach dem Seminar eine Übersicht über die Hilfsmittel der Tracheotomie und die Versorgungsmöglichkeiten bekommen haben.

Im Nachgang zum Seminar werden wir den Teilnehmern eine Bescheinigung zukommen lassen.