
Durch die auf Kugelrollen oder anderem Gleitmaterial gelagerte Doppelscheibe, die meist aus Kunststoff mit profiliertem, rutschfestem Gummibeleg besteht, wird die Drehbewegung um die eigene Achse des Umzulagernden unterstützt.
Die Drehscheibe wird auf dem Fußboden plaziert. Der Behinderte setzt die Füße auf die Scheibe und wird, ggfs. mit Unterstützung einer Hilfsperson, in die stehende Position gebracht. Dies erfolgt unter Ausnutzung der noch vorhandenen Kräfte des Rumpfes und des Oberkörpers des Patienten.
In dieser Stehposition ist nun eine Drehbewegung auf der Scheibe, und damit ein Positions-wechsel, möglich. Hierdurch ist ohne größeren Kraftaufwand eine Umsetzung, von z.B. einem Bett in einen Rollstuhl oder von einer Toilette auf ein Sitzmöbel, möglich.